Dienstag, 18. April 2017

Friesland

Kurzurlaub in Friesland


Diesmal ohne Motorrad, dafür mit Familie und Wohnwagen. Polare Kaltluft und seltene Schauer sorgen für herrliches Licht und tolle Bilder.
Einfach mal den Mut haben,anders zu sein

Altes Patrizierhaus. Dahinter der schiefe Turm von Hindeloopen



N büschen Wind bläst dem Hund die Locken aus dem Pelz



Abendstimmung am Strand

3°C und Windstärke 7: Frieren für ein schönes Foto



Der Schauer zieht vorbei
Am nächsten Tag: Segeln bei Flaute
Mit fliegenden Frachtern...
...und anderen Fata Morganas


Montag, 10. April 2017

Zubehör: Low-Cost-Navigation

Zubehör: Low-Cost-Navigation

Jahrelang war ich überzeugter Kartennutzer. Aber innerhalb von Städten ist es das die Hölle. Und auch die Einstiege zu Schotterwegen und kleinen Nebenstraßen sind oft nicht zu finden. Anfangs habe ich das Auto-Navi mit dem Saugnapf am Drehzahlmesser der Alp der Alp befestigt.

Mit dem ersten Smartphone hatte ich dann eine interessante Alternative. Der erste Versuch im Kartenfach des Tankrucksacks war nix. Zu klein das 3,5 Zoll Display meines Sony Experia U.

Nächster Schritt war eine offene Fahrradhlaterung ohne Folie. Ließ sich sogar einigermaßen mit Handschuhen bedienen.

2014 sollte es dann in die Tatra gehen, da musste was besseres her. Da im Bekanntenkreis bei den bezahlbaren Moppednavis regelmäßig der Tod durch Wackelkontakt eingetreten ist, hatte ich Angst soviel Geld für ein Gerät auszugeben, dass evtl. nur einen Urlaub übersteht. Die Lösung kam in Form eines Samsung Galaxy Tab 3, dass gerade für 100€ im Angebot war. Die Halterung hab ich testweise aus Holz, nem Blech als Sonnenschirm und ein paar Winkeln geschraubt. Für Regenfahrten gab es eine wasserdichte Hülle für 3€. Die erste Testfahrt war so erfolgreich, dass ich das Provisorium auf 2 großen Reisen und etlichen Ausflügen benutzt habe. 10.000km lügen nicht bzw. nichts wird so lange genutzt wie ein funktionierendes Provisorium. ;-)
Nach einem Tag mit Schnee, Hagel und Wolkenbruch

Ohne Hülle auch mit Handschuh bedienbar
Ein 7 Zoll Display in Verbindung mit der App Osmand ist ne tolle Sache. Je nach Zoomstufe hat man alle Straßen im Umkreis von 20km im Blick und sieht trotzdem jeden Schotterweg. Auf den Motorradtreffen ist die Halterung das meistfotografierte Zubehör an meiner Alp. Und auch wenn meine Begleiter sich am Anfang unserer Balkantour darüber lustig gemacht haben, haben sie sich die Halterung für ihre nächste Tour geliehen.

Auf der CRF verdeckt das Riesenteil allerdings die kompletten Armaturen. Hier kommt meine Handyhalterung zum Einsatz.

Moosgummi und eine Fensterdichtung helfen
 Da anscheinend alle Lenkerhalterungen nicht für die Querstange an Endurolenkern geeignet sind, musste ich die Klemmung auffüttern. Hält nun super.
Wenn die Folie im direkten Sonnenlicht spiegelt, verstelle ich den Winkel etwas, dann geht es. Bedienung mit Handschuhen geht nur, wenn die Handschuhe klatschnass sind. 
Wichtig ist, dass die Hülle 2 Reisverschlüsse hat. So kann man den Ladestecker an der richtigen Stelle fixieren und die Öffnung ist fast dicht. Ich habe ein wasserfestes  Motorola Moto G3, aber bis jetzt ist noch kein Wasser eingedrungen. 
Ich überlege, mir eine zweite Hülle zu kaufen und den Großteil der Folie zu entfernen, dann wäre auch die Bedienung mit (Leder) Handschuhen wieder möglich.

Sonntag, 9. April 2017

Der erste Sommertag

Der erste Sommertag

Wenn man an einer beliebten Motorradstrecke lebt, weht einem den ganzen Tag der Motorensound um die Ohren. Trotzdem war heute Familie angesagt.

Um 19 Uhr bin ich dann doch noch aufs Mopped gestiegen. Sonntagabend. alle sind nach Hause und ich habe die Strecken für mich allein. Und der Himmel lädt zu ein paar Fotos ein...

Die fantastischen Vier
Bis die Sonne untergeht


Der Mond leuchtet den Weg
Gute Nacht
Weitere stimmungsvolle Bilder unter "Hunting the Light" Teil 1 und Teil 2

Mittwoch, 29. März 2017

#Umfallera: Von der hohen Kunst des Hinlegens

#Umfallera: Von der hohen Kunst des Hinlegens


Inspiriert vom alten Grießgram.

In der Anleitung eines Flugsimulators habe ich mal gelesen, dass es zwei Sorten von Piloten gibt. Die, die schon mal mit eingezogenem Fahrwerk gelandet sind und die, die dass noch tun werden.

So ähnlich ist das mit den Motorradfahrern. Früher oder später schaft jeder mal die 180 Grad Schräglage. Gründe gibt es viele. Vom unachtsamen Verkehrsteilnehmer, der einen in die Waagerechte zwingt über technische Defekte bis zur Ölspur am Kurvenausgang. Der größte Feind ist aber das eigene Ego. Da wird das eigene Können überschätzt, vor der Angebeteten auf cool gemacht oder einfach die Sorgfalt vergessen weil man es ja drauf hat.

Hier ein paar meiner großen Momente:

Mein erster Winter mit der MTX 80. Wenn ich im Schee gerutscht bin, hab ich einfach die Füße auf den Boden gestellt. Nix passiert, immer den Berg hoch gekommen. Am Wochenende ging es dann auf einen zugeschneiten Bolzplatz. DIE Gelegenheit mit 7 PS driften zu lernen. Die Kurven werden immer schneller genommen, bis die Kiste komplett über die Räder schiebt. Mit dem Fuß wird sich lässig abgestützt als plötzlich beide Räder wieder Grip haben, das Mopped sich aufrichtet und ich im hohen Bogen in den Schnee fliege. Die MTX bleibt kerzengerade stehen und fällt erst um kurz bevor ich wieder bei ihr bin. Mein Kumpel ist so fasziniert von meinem Stunt, dass er nicht nach vorn schaut und im Tornetz landet. Verluste: Ein Bremshebel

Toscana 2004: Ich erkunde einen Weg hoch zum Marmorbruch. Meine Frau ist schwanger und erspart sich den Schotterweg. Als ich zurück komme sehe ich, dass ich fotografiert werde. Also bleibt das Tempo hoch, bis ich auf Höhe meiner Frau bin. Bergab spät bremsen in Kombination mit einem großen Stein vor dem Vorderrad und schon gibt es ein zweites Foto. Den auch Manuela kennt die Regel: Erst dokumentieren dann assistieren!



Dienstag, 28. März 2017

Hunting the light 2 (Foto)

Hunting the light 2


Heute kam die Sonne genau bei meinem Erscheinen über die Bergkuppe.




Leider ist der Himmel ohne Wolken nicht so spektakulär und auch in den Tälern ist kein Nebel. Aber für ein paar Spielereien mit der Kamera reicht es.







Beim Anschauen der Bilder sehe ich einige Punkte am gegenüberliegenden Hügel. Hoffentlich die Mufflon-Herde die sich hier rumtreibt. Mit bloßem Auge sieht man sie kaum. Aber dank der klaren Luft und dem tollen Tele der Kamera kann man sehen, das es "nur" Rehe sind...












Samstag, 18. März 2017

Regentage: Wir basteln uns einen Kettenöler

Regentage: Wir basteln uns einen Kettenöler

Nachdem ich nun gelernt habe, dass die CRF keinen Unterdruckanschluß für den Scottoiler hat, war eine Alternative notwendig.
Die elektrischen Öler sind alle recht hochpreisig. Doch dann bin ich über das Projekt Rehoiler gestolpert. Von Detlev mit viel Herzblut entwickelt und zur freien Verfügung gestellt.

Also die benötigten Bauteile bestellt und den heutigen Regen genutzt, um nach langer Zeit mal wieder mit dem Lötkolben zu arbeiten.

Die Bauteile dank fertigem Warenkorb bei Reichelt bestellt

Los geht's

Fertig! War gar nicht schwer
Dank ausführlicher Bauanleitung ist der Aufbau auch für Nichtelektroniker gut zu schaffen. Ich habe mich für die Variante mit Bluetooth entschieden. Eine App fürs Smartphone hat ein Benutzer auch schon geschrieben, so kann ich alle Einstellungen auch mit dem Smartphone vornehmen.

Montag werde ich das ganze in der Mittagspause mal in Betrieb nehmen und dann ist ein sinnvoller Einbau am Mopped angesagt.

Montag, 13. März 2017

Hunting the light (Foto)

Hunting the light (Foto)

Einer der Vorteile, wenn man auf einem Höhenzug eines Mittelgebirges wohnt, ist die Aussicht. Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich an mehreren Stellen mit toller Fernsicht entlang und gerade im Frühling und Herbst bietet sich ein Farbenspiel am Himmel, dass eine Weiterfahrt oft unmöglich macht.

Der Nebel wälzt sich durchs Lennetal

Inseln im Nebel
Nachdem mich mein Standard-Objektiv an der EOS1000 endgültig im Stich gelassen hat, habe ich mir bei Ebay eine günstige Sony HX400V ersteigert. Mit W-LAN und GPS ideal um auch ohne Computer gut von Unterwegs zu bloggen.

Da ich auf der Balkanreise teilweise mit dem HDR-Modus der Smartphone-Kamera bessere Bilder als mit der EOS gemacht habe, sollte die neue Kamera das natürlich auch können.

Hier mal die ersten Testbilder:

Anfang März ist es noch etwas frisch auf 500m


Noch sind die Pfützen gefrohren

Sauerland: Land der tausend Berge(chen)


Eine Woche später stand die Sonne um 7 Uhr schon höher am Himmel:




Freihand Teleaufnahmen sind auch möglich

Gegenlicht mit Konterblitz ;-)



Ich muss noch etwas üben, aber die Kamera hat Potenzial.

Seit dieser Woche geht die Sonne zu früh auf, aber die Aussicht ist trotzdem beeindruckend. So macht die Fahrt zur Arbeit doppelt Spaß.