Dienstag, 24. Januar 2017

Ein Jahr CRF250L: Ein Resume

Ein Jahr CRF250L: Ein Resume


Vor einem Jahr habe ich meine CRF aus dem Siegerland nach Hause überführt. Mann, war das kalt.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es am Biggesee entlang in die Dämmerung. An der 600m hohen Nordhelle war der Nieselregen in Schnee übergegangen. Ich hatte ganz vergessen wie viel kälter und nasser es ohne die Verkleidung der Transalp ist.

Nach und nach habe ich die Maschine an meine Anforderungen angepasst. Endurowandern war angesagt. Zubehör gibt es in Deutschland bisher kaum, aber dank Ebay habe ich alles irgend woher bekommen. Dank Päckchen aus Thailand, USA, Italien, Polen und Portugal habe ich jetzt warme geschützte Hände, einen Alu-Motorschutz und einen Gepäckträger. Mit dem 12,5 Liter Tank ist die Reichweite auf über 400km gestiegen.

Werden die asphaltierten Wege verlassen, spielt die CRF ihren Gewichtsvorteil aus. Wo ich auf der Transalp bei der Steilauffahrt an die Grenzen meines fahrerischen Könnens stoße, bin ich mit der CRF tiefen entspannt. Wenn mal was rutscht sind die 140kg schnell abgefangen. Und wenn nicht, dann aufgehoben.

Meine persönlichen Vor und Nachteile habe ich mal auf der CRF-Seite im Fuhrpark-Kapitel zusammengeschrieben. Auch die verbauten Teile sieht man hier. KLICK

Habe ich den Kauf bereut? Nein!

Würde ich die Transalp damit ersetzen? Nein. Bei Regen oder langen Straßenetappen bleibe ich bei der Alp. Im Gelände und bei extrem engen Kurven hat die CRF die Nase vorn. Bei Hitze sowieso.

Nächsten Sommer geht es nach Osten. Kaschubien, Masuren und Litauen. Je nach Wetterlage werde ich das Fahrzeug wählen...


Kommentare:

  1. Kaschubien, Masuren, Litauen hört sich nach Offroad. Ich würde die CRF nehmen. Bei jedem Wetter. ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aktuell ist die CRF geplant. Wenn die Wetterprognose aber Dauerregen sagt, verstecke ich mich lieber hinter der Verkleidung.

      Löschen