Mittwoch, 29. März 2017

#Umfallera: Von der hohen Kunst des Hinlegens

#Umfallera: Von der hohen Kunst des Hinlegens


Inspiriert vom alten Grießgram.

In der Anleitung eines Flugsimulators habe ich mal gelesen, dass es zwei Sorten von Piloten gibt. Die, die schon mal mit eingezogenem Fahrwerk gelandet sind und die, die dass noch tun werden.

So ähnlich ist das mit den Motorradfahrern. Früher oder später schaft jeder mal die 180 Grad Schräglage. Gründe gibt es viele. Vom unachtsamen Verkehrsteilnehmer, der einen in die Waagerechte zwingt über technische Defekte bis zur Ölspur am Kurvenausgang. Der größte Feind ist aber das eigene Ego. Da wird das eigene Können überschätzt, vor der Angebeteten auf cool gemacht oder einfach die Sorgfalt vergessen weil man es ja drauf hat.

Hier ein paar meiner großen Momente:

Mein erster Winter mit der MTX 80. Wenn ich im Schee gerutscht bin, hab ich einfach die Füße auf den Boden gestellt. Nix passiert, immer den Berg hoch gekommen. Am Wochenende ging es dann auf einen zugeschneiten Bolzplatz. DIE Gelegenheit mit 7 PS driften zu lernen. Die Kurven werden immer schneller genommen, bis die Kiste komplett über die Räder schiebt. Mit dem Fuß wird sich lässig abgestützt als plötzlich beide Räder wieder Grip haben, das Mopped sich aufrichtet und ich im hohen Bogen in den Schnee fliege. Die MTX bleibt kerzengerade stehen und fällt erst um kurz bevor ich wieder bei ihr bin. Mein Kumpel ist so fasziniert von meinem Stunt, dass er nicht nach vorn schaut und im Tornetz landet. Verluste: Ein Bremshebel

Toscana 2004: Ich erkunde einen Weg hoch zum Marmorbruch. Meine Frau ist schwanger und erspart sich den Schotterweg. Als ich zurück komme sehe ich, dass ich fotografiert werde. Also bleibt das Tempo hoch, bis ich auf Höhe meiner Frau bin. Bergab spät bremsen in Kombination mit einem großen Stein vor dem Vorderrad und schon gibt es ein zweites Foto. Den auch Manuela kennt die Regel: Erst dokumentieren dann assistieren!



Dienstag, 28. März 2017

Hunting the light 2 (Foto)

Hunting the light 2


Heute kam die Sonne genau bei meinem Erscheinen über die Bergkuppe.




Leider ist der Himmel ohne Wolken nicht so spektakulär und auch in den Tälern ist kein Nebel. Aber für ein paar Spielereien mit der Kamera reicht es.







Beim Anschauen der Bilder sehe ich einige Punkte am gegenüberliegenden Hügel. Hoffentlich die Mufflon-Herde die sich hier rumtreibt. Mit bloßem Auge sieht man sie kaum. Aber dank der klaren Luft und dem tollen Tele der Kamera kann man sehen, das es "nur" Rehe sind...












Samstag, 18. März 2017

Regentage: Wir basteln uns einen Kettenöler

Regentage: Wir basteln uns einen Kettenöler

Nachdem ich nun gelernt habe, dass die CRF keinen Unterdruckanschluß für den Scottoiler hat, war eine Alternative notwendig.
Die elektrischen Öler sind alle recht hochpreisig. Doch dann bin ich über das Projekt Rehoiler gestolpert. Von Detlev mit viel Herzblut entwickelt und zur freien Verfügung gestellt.

Also die benötigten Bauteile bestellt und den heutigen Regen genutzt, um nach langer Zeit mal wieder mit dem Lötkolben zu arbeiten.

Die Bauteile dank fertigem Warenkorb bei Reichelt bestellt

Los geht's

Fertig! War gar nicht schwer
Dank ausführlicher Bauanleitung ist der Aufbau auch für Nichtelektroniker gut zu schaffen. Ich habe mich für die Variante mit Bluetooth entschieden. Eine App fürs Smartphone hat ein Benutzer auch schon geschrieben, so kann ich alle Einstellungen auch mit dem Smartphone vornehmen.

Montag werde ich das ganze in der Mittagspause mal in Betrieb nehmen und dann ist ein sinnvoller Einbau am Mopped angesagt.

Montag, 13. März 2017

Hunting the light (Foto)

Hunting the light (Foto)

Einer der Vorteile, wenn man auf einem Höhenzug eines Mittelgebirges wohnt, ist die Aussicht. Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich an mehreren Stellen mit toller Fernsicht entlang und gerade im Frühling und Herbst bietet sich ein Farbenspiel am Himmel, dass eine Weiterfahrt oft unmöglich macht.

Der Nebel wälzt sich durchs Lennetal

Inseln im Nebel
Nachdem mich mein Standard-Objektiv an der EOS1000 endgültig im Stich gelassen hat, habe ich mir bei Ebay eine günstige Sony HX400V ersteigert. Mit W-LAN und GPS ideal um auch ohne Computer gut von Unterwegs zu bloggen.

Da ich auf der Balkanreise teilweise mit dem HDR-Modus der Smartphone-Kamera bessere Bilder als mit der EOS gemacht habe, sollte die neue Kamera das natürlich auch können.

Hier mal die ersten Testbilder:

Anfang März ist es noch etwas frisch auf 500m


Noch sind die Pfützen gefrohren

Sauerland: Land der tausend Berge(chen)


Eine Woche später stand die Sonne um 7 Uhr schon höher am Himmel:




Freihand Teleaufnahmen sind auch möglich

Gegenlicht mit Konterblitz ;-)



Ich muss noch etwas üben, aber die Kamera hat Potenzial.

Seit dieser Woche geht die Sonne zu früh auf, aber die Aussicht ist trotzdem beeindruckend. So macht die Fahrt zur Arbeit doppelt Spaß.

Sonntag, 5. März 2017

Ausprobiert: Gepäcktransport mit der CRF

Ausprobiert: Gepäcktransport mit der CRF


Da ich für die CRF keine Kofferträger habe, muss ich mir Gedanken über mein Reisegepäck machen.

Mit den vorhandenen Utensilien sähe das so aus:

Optisch gefällt mir das nicht besonders. Aber das Topcase stabilisiert die Gepäckrolle und ich habe ein abschließbares Behältnis. Aufsteigen geht aber nur noch über die Fußraste. Beim Fahren kann ich mich anlehnen, im stehen habe ich Platz. Eine Probefahrt im Gelände steht noch aus.
Ich habe die Rolle auch mal ohne TC montiert, aber durch den schmalen Gepäckträger ist das alles sehr wackelig. Da wir in Masuren und Litauen sehr viel Offroad unterwegs sein wollen, gefällt mir das nicht so sehr.

Samstag bin ich dann mal zum Louis um verschiedene Satteltaschen zu probieren.

Als erstes hab ich die Wasserdichten aus dem Sale probiert (99€)

Auf den Fotos hab ich gesehen, dass die Taschen hinten schmaler sind. Ich hab sie also falsch draufgelegt. Trotzdem sind mir die Taschen für das kurze Mopped etwas zu lang und zu breit. Auch habe ich Sorgen, das die Taschen beladen bei Schlaglöchern an den Auspuff kommen.
Wenn man die Taschen höher hängt, ist die Punktbelastung am Hitzeschutz recht hoch.

Danach habe ich mir mal die günstigen kleinen Taschen (59€) ausgeliehen. Die sind nur wasserabweisend, werden aber mit wasserdichten Innentaschen geliefert.

Die sitzen etwas besser und sind nicht so lang. Aufsteigen geht etwas besser.



Ideal ist das auch noch nicht. So viel passt auch nicht rein. Ich schau mal ob ich mir noch nen Miniträger baue, um die Taschen vernünftig abzuspannen. Dannwären die kleinen Taschen von Louis meine erse Wahl. Vielleicht bleib ich auch bei der Gepäckrolle