Translate

Freitag, 18. Mai 2018

Reifen: Michielin Anakee Wild; Zwischenstand

Reifen: Michielin Anakee Wild; Zwischenstand


Knapp 4000km bin ich jetzt mit dem Reifen gefahren und der erste Eindruck hat sich bestätigt.Onroad ist der Reifen besser als sein Vorgänger der T63 und subjektiv auch besser als der K60. Auch auf dem oft rutschigen Asphalt im Balkan hat der Reifen mich nicht im Stich gelassen. Meine Mitfahrer mit Mitas E09 hatten da deutlich mehr Probleme. Trocken war, auch mit Reisegepäck,  jede Schräglage möglich, der Reifen ist über die gesammte Breite nutzbar. Auch bei Regen habe ich mich immer sicher gefühlt.
Kilometerlanger Kurvenspaß ohne Verkehr
 Im Dreck und Geröll, Schotter, Fels Kies, Sand. Nichts hat diesen Reifen aus der Ruhe gebracht. Der scharfkantige Fels in Bosnien hat zwar die eine oder andere Stolle angeritzt, aber nichts, was den Reifen ernsthaft beschädigen würde.


In Albanien  mussten wir mehrere Kilometer durch tiefen Schneematsch, oft mit Lehm vermischt fahren. Auch hier habe ich mich immer irgenwie freifahren können. 12km bergauf mit oft durchdrehendem Hinterrad haben zu sichtlichem Verschleiß geführt.


Das Profil sieht nach dieser langen Tour mit hohem Offroad-Anteil und Gepäck eigentlich noch ganz gut aus. Der K60 war mit gleicher Laufleistung schon ziemlich blank.
TET in Montenegro
Ich habe während der Tour sowohl On- wie Offroad kein Abnehmen der Fahrleistung festgestellt. Mal sehen wie viel Kilomter noch mit dem Reifen drin sind.

Nach 3800km unter härtesten Bedingungen habe ich hinten noch etwas über 5mm, vorne noch 6mm.

Danach werde ich mir sicher noch einen zweiten Hinterreifen gönnen.

Auf dem TET in Bosnien kommt man schnell hoch hinaus


Mittwoch, 2. Mai 2018

Livesign

Livesign


Sind in Montenegro angekommen. Inzwischen sind wir zu viert. Ein Italienischer Endurist und ein Berliner haben sich uns angeschlossen.
Morgen geht's nach Albanien.

Aktuellele Meldungen gibt es bei Twitter und Instagram.

Freitag, 27. April 2018

Balkantour 2018: Letzte Vorbereitungen

Balkantour 2018: Letzte Vorbereitungen


 Koffer sind gepackt. Die Sitzbank wird dank Schafsfell zum Reisesofa.

Bei einer kurzen Probefahrt passt alles super. Der Schwerpunkt ist im Gegensatz zur Topcase/Gepäckrollenkombination weiter vorne und etwas tiefer. Ich bin auch nicht so zwischen Rolle und Tankrucksack eingeklemmt.



























Das Bordwerkzeug der CRF ist ja gar nicht mal sooo schlecht. Wird aber noch ein wenig ergänzt. Vor allem eine Knarre mit entsprechenden Nüssen kommt mit.

Außerdem ein paar Sturzteile. Nachdem ich mir einmal den Schalthebel verbogen habe, hab ich einen klappbaren. Der alte gerichtete Hebel kommt mit. Einen neuen Bremshebel hab ich nicht mehr bekommen, die Zubehörhebel für die CRF250X passen zwar, die Nase für das Bremslicht fehlt aber.
Verstellbar, aber ohne Bremslichtschalter

Der Kupplungshebel passt, die Nase für den Microschalter ist leicht versetzt, sollte ihn aber auslösen. Für 5€ nehem ich ihn mit, zur Not kann ich halt nur im Leerlauf starten...

Ersatzschleuche, Luftpumpe und Montierhebel haben wir auch. Der Transeuro Trail kann kommen. Unser individueller Track umfasst jetzt 2345km Abenteuer.








Werkstatt: Bremsbaläge für die CRF250L

Werkstatt: Bremsbaläge für die CRF250L


Als ich die CRF gekauft habe, hat bei der Probefahrt die vordere Bremse leicht gepulst. Daraufhin hat der Händler eine neue Bremsscheibe von Lucas verbaut. Manche monieren ja die Bremsleistung der CRF, die Lucasscheibe ist über jeden Zweifel erhaben.

Die Bremsbeläge sahen schon neu sehr dünn aus. Nach fast 14tkm hab ich sie mal ausgebaut.

Noch gaaaanz knapp vor der Verschleißmarke. Für die große Balkan-Tour gehe ich mal auf Nummer Sicher und baue neue ein. 20€ beim Stoppelhopser.

Der Verschleiß ist zwar recht gleichmäßig, aber trotzdem Mal den Schwimmsattel geprüft. Fast völlig ohne Fett.
Also schnell nachfetten. Die Bremskolben werden gründlich gereinigt, bevor sie wieder reingeschoben werden.
Grober Dreck ist ab, nun noch polieren
Neue Lucas Beläge verbaut, zusammenschrauben, fertig. Wichtig, vorm Start Bremsdruck aufbauen. Probefahrt, alles toll.



Montag, 16. April 2018

Neuer Reifen auf der CRF: Michelin Anakee Wild

Neuer Reifen auf der CRF: Michelin Anakee Wild

Reifeneinfahrrunde
Die Balkantour 2018 steht unmittelbar bevor. Höchste Zeit neue Reifen aufzuziehen. Der T63 wird von Michelin nicht mehr gebaut und der Quasi-Nachfolger Anakee Wild sieht auf den SUV-Fotos mit GS&Co eher nach straßenorientierten Reifen aus.

Aber die Testberichte lesen sich gut. Und nachdem ich in einem Forum die ersten Bilder des Wild im 120er Format gesehen hatte wollte ich den mal ausprobieren.
Anakee Wild trifft seinen Vorgänger
Also erst mal runter mit dem alten Reifen. Der hintere T63 war nach 6000km mit knapp 2mm Profil ziemlich am Ende, 500km wären aber bestimmt noch machbar gewesen.










Vorne hat sich ein Sägezahn gebildet. Die mittleren Stollen waren auf einer Seite noch 3 auf der anderen 6mm hoch. Auch so abgefahren ließ sich der Reifen noch gut in die Kurve legen.
Dafür, dass sich die Reifen mit Gepäck so weit durch den polnischen Sand gewöhlt haben, ist die Reichweite wohl OK. Ich hoffe trotzdem, dass der Wild etwas länger hält. Wobei der Trans Euro Trail wahrscheinlich noch materialintensiver werden wird.
Machs gut, wir hatten eine tolle Zeit zusammen
Also Felgen zum Händler und warten. Zwischdurch kann ich kurz das Felgenband checken und schauen, ob das Salz sich durch die Ventilöffnung geschlichen hat. Hinten ja, etwas Gammel, vorne noch OK.
Frisches Gummi
Knapp 160€ zahlen und ab nach Hause, die neuen Gummis montieren. Aber erst die Dokumentation für den Blog:

Hochpräzise Messmittel im Einsatz!

Vorne:  

6mm außen, etwas über 7mm in der Mitte
Stollenlänge ca. 2cm, Negativ ca. 1,5cm
Sollte für brauchbare Selbreinigung reichen.













Hinten:

Knapp 12mm in der Mitte
Stollenlänge ca. 2,8cm, Negativ ca. 2,7cm
Sollte für ordentliche Selbreinigung reichen.


 Also auf zur Probefahrt. Erst mal daran gewöhnen, dass der Reifen wieder Rund ist und man fast in die Kurve fällt.

Der Vorderreifen läuft deutlich ruhiger und präziser als der T63. Kein hüpfen über die Stollen, kein surren. Etwa so wie der K60. Selbst neu hervorragende Haftung in den Kurven. Straße kann er schon mal. Auch bei Vollgas beim Abbiegen kriege ich den Reifen nicht zum Außbrechen.
Auf kleinen Straßen durchs Sauerland
Zufällig (TM) biegen wir in der Kurve falsch ab und müssen über einen lehmigen Feldweg hoch zur Straße.

Auch im Lehm ist der Reifen schon mal super. Die andere CRF auf den originalen IRC? Reifen kommt zwar auch gut durch, aber wieder auf der Straße sieht man den unterschied bei der Selbstreinigung.
Sauberer Wild (links) vs. verstopfter IRC (rechts)
Der erste Eindruck ist schon mal toll. Wenn die Reichweite jetzt noch entsprechend ist, habe ich erst mal meinen Reifen gefunden. Mal schauen wie er sich in Albanien macht.

Meine subjektive Bewertung dieses und aller weiteren Reifen findet ihr hier: Reifenseite



Freitag, 13. April 2018

Rahmenschutz für die CRF

Rahmenschutz für die CRF


Nachdem ich mir letztes Jahr im polnischen Sand den Rahmen mit dem Stiefel entlackt habe, wollte ich diesmal etwas vorsorgen.
Post von Ali aus China
Bei Aliexpress gibt es für relativ wenig Geld ein Set  mit Kunstoffschützern. Eigentlich brauch ich nur ein Teil davon, aber wo es schon mal da ist...
Ersatz für das graue Serienteil
Braucht kein Mensch, aber Rot!
So sah das ganze letztes Jahr aus...

Bleibt abzuwarten, ob das Teil hilft, oder ob es jetzt unterm Plastik scheuert. Zur Montage muss die Schraube, die den Heckrahmen hält gelöst werden.

Die Teile habe ich inkl. Paypal-Aufschlag und Porto für 17€ bei AliExpress gekauft.


Samstag, 31. März 2018

Reisplanung Balkan: Probepacken, Ölwechsel

Reisplanung Balkan: Probepacken, Ölwechsel

Die letzten 4 Wochen vor der Abfahrt sind angebrochen. Zeit, die To-Do-Liste abzuarbeiten.

Die Übergabeinspektion ist 12000km her, also wird ein Ölwechsel fällig. Außerdem muss das neue Gepäcksystem ausprobiert werden.
Regenzeug und Luftpumpe füllen schon eine Satteltasche, die andere Seite reicht für Wanderschuhe, Werkzeug, Kulturbeutel und ein paar Klamotten. Der Rest ist in der Gepäckrolle. Die Technik ist sicher zwischen den Anziehsachen verstaut.
Auf der Sitzbankhabe ich jetzt deutlich mehr Platz als bei der Topcase/Rolle Kombi. Alles liegt stabil. Offroadtest steht noch aus...

Und frisches Öl hat die CRF jetzt auch wieder.
 Mopped ein bisschen nach links und rechts kippen, dann kommen noch einige Milliliter Öl raus.
Neue Reifen sind auch bestellt, der Vorderreifen hält zwar locker noch 1000 bis 2000km aber Offroad  brauch ich was vernünftiges. Bin mal gespannt, ob der Anakee Wild sich genauso gut schlägt, wie der T63.